Rezepte
für Eis
Bis ins Detail durchgerechnete Rezepte: jedes mit seiner Rezeptur, mit einstellbaren Werten (POD und PAC) und mit einer Schritt-für-Schritt-Führung, damit es dir zu Hause gelingt.
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Eis
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Zum ersten Mal?Wo du anfängst, wenn du noch nie Eis gemacht hastFang mit einer einfachen Basis an, verstehe, woher jedes Gramm kommt, und steigere dich in deinem Tempo.Mit der Vanille anfangenKollektionen
Häufige Fragen
Warum wird selbst gemachtes Eis steinhart?
Fast immer liegt es am Zucker. Der Zucker ist es, der verhindert, dass das Wasser vollständig gefriert: nimmst du zu wenig, wird das Eis zum Block. Unsere Rezepte geben dir für jedes den PAC an, und genau das ist dieses Maß. Der andere Grund ist der Gefrierschrank zu Hause: er arbeitet bei −18 °C, während Eis zwischen −12 und −10 °C serviert wird. Nimm den Behälter also 10 Minuten vorher heraus.
Braucht man zu Hause eine Eismaschine?
Nein, aber man merkt es. Ohne Maschine musst du den Mix alle 30 Minuten aus dem Gefrierschrank holen und aufschlagen, vier- oder fünfmal, um die Kristalle zu brechen, während sie entstehen. Mit einer Kompressor-Eismaschine wird es besser, und ohne Aufsicht. In jedem Rezept kannst du die Methode wählen, und die Rezeptur passt sich von selbst an.
Wie lange muss der Mix reifen?
Ideal sind 24 Stunden im Kühlschrank bei 4 °C, und über 72 sollte man nicht hinausgehen. Diese Ruhezeit hydratisiert die Proteine und den Stabilisator; sie gibt dem Eis Körper und lässt es im Gefrierschrank besser durchhalten. Man kann sie überspringen, aber das Ergebnis fällt eine Stufe ab.
Warum bilden sich Eiskristalle im Eis?
Weil das freie Wasser Zeit hatte, sich zusammenzulagern. Das passiert, wenn der Mix langsam gefriert, wenn zu wenig aufgeschlagen wird oder wenn das Eis Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, etwa weil der Gefrierschrank oft geöffnet wird. Bewahre es in einem luftdichten Behälter ganz hinten auf, nicht in der Tür.
Bei welcher Temperatur isst man Eis?
Zwischen −12 und −10 °C. Kälter schmeckt man nichts mehr und der Löffel geht nicht hinein; wärmer schmilzt es, bevor es auf dem Tisch steht.
Wie lange hält selbst gemachtes Eis?
Es läuft nicht ab: bei −18 °C wächst nichts. Was mit der Zeit verloren geht, ist die Textur, und das hängt weniger von den Tagen ab als vom Auf und Ab der Temperatur: jedes Mal, wenn der Gefrierschrank anspringt und wieder abschaltet, macht das Eis einen Schritt in Richtung Kristalle. Gut verschlossen und in einem stabilen Gefrierschrank hält es sich monatelang tadellos; in einem, der ständig geöffnet wird, merkst du es sehr viel früher.
Kann man Eis ohne Ei machen?
Ja, und die meisten unserer Rezepte kommen ohne aus. Das Eigelb bringt Fett und Emulsion, aber genau das leisten auch Sahne, Milchpulver und Stabilisator — mit dem Vorteil, dass man weder auf 85 °C pasteurisieren noch einen Vanillesoßen-Geschmack mitschleppen muss.
Warum schmeckt mein Eis zu süß?
Weil Süße und Gefrierpunkt zusammenhängen und sich nicht nach Gefühl trennen lassen: senkst du einfach den Zucker, wird das Eis hart. Was man tun muss, ist, die einen Zucker gegen andere zu tauschen. In jedem Rezept kannst du den gewünschten POD festlegen, und die Rezeptur rechnet sich von selbst neu, ohne die Härte zu verändern.
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